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NUSSREINER
Technik

Holz, Aluminium und Edelstahl

Was früher im Maschinenbau selbstverständlich war, nutzen wir wieder – Holz, kombiniert mit Aluminium und Edelstahl. Das Ergebnis ist leicht, langlebig und rostet nicht.

Stand: Oktober 2026

Holz im Maschinenbau – eine alte Idee

Früher war Holz der wichtigste Werkstoff, nur die Verbindungsteile waren aus Eisen: Der Wagen war aus Holz, die Beschläge aus Eisen. Das Rad war aus Holz, nur der Reif aus Eisen. Bei der Sense war es umgekehrt – das Blatt aus Eisen, der Stiel aus Holz. Auch Dreschwagen, Eisenbahnwaggons und Fahrzeugrahmen wurden so gebaut.

Was für Holz spricht

  • Leicht – früher musste der Wagen vom Pferd gezogen werden, heute schiebt man die Säge von Hand.
  • Dämpfend – Holz schluckt Vibrationen und Geräusche.
  • Elastisch – es gibt bis zu einem gewissen Grad nach, statt zu brechen.
  • Einfach zu bearbeiten.
  • Günstig – früher war Eisen sehr teuer, Holz dagegen überall verfügbar.

Unsere Kombination

Die Nussreiner Säge verbindet Aluminium, Edelstahl und Holz. Das macht sie leicht und haltbar: Es rostet nichts, und sie braucht keine besondere Pflege – auch Anstriche sind nicht nötig.

Die Entwicklung

Ab 2017 – die Idee. Die Planung beginnt. Von Anfang an am vielversprechendsten: eine Mehrblattsäge mit Förderband. Es entstehen zahlreiche Skizzen und Zeichnungen.

Zwei Jahre später – der erste Prototyp. In wenigen Monaten wird er regelrecht „zusammengezimmert“, schon damals aus Holz, Aluminium und Edelstahl. Ein Förderband und zwei Kreissägemotoren – aufs Einfachste gebaut. Und tatsächlich: Die Säge funktioniert. Verstellmöglichkeit, Drehzahlregelung, Verkleidung und Sicherheitstechnik fehlen noch, der Sägeblattwechsel ist mühsam.

Danach – vom Prototyp zur Maschine. Verkleidung, Sicherheit und Drehzahlregelung kommen dazu. Der mit Abstand schwierigste Teil ist die Verstellung der Schnittlänge: Sie dauert weitere zwei Jahre. Der Antrieb wird auf Keilriemen umgestellt, der Sägeblattwechsel immer weiter vereinfacht.

Kinderkrankheiten. Störungen, Verklemmungen und Defekte werden der Reihe nach analysiert und abgestellt. Die Antriebstechnik wird verstärkt, die Riemenspannung erhöht.

Heute. Die Säge ist CE-zertifiziert und wird auf Bestellung gefertigt. Jede Maschine durchläuft vor der Auslieferung eine Endkontrolle mit Probelauf.